Neukirchen. Vom 17. bis 19.04. trafen sich über 20 OberministrantInnen aus der gesamten Erzdiözese in Neukirchen bei Coburg, um sich unter dem Thema „Mit Herz und Verstand“ mit den vielfältigen Aufgaben in den Pfarreien auseinanderzusetzen. „Als OberministrantIn muss man von Herzen für den Dienst begeistert sein, aber zugleich braucht es das nötige Handwerkszeug, um mit Verstand die vielfältigen Aufgaben anzugehen“, betonte Tobias Bienert, Referent für Ministrantenpastoral, der gemeinsam mit Mitgliedern des diözesanen Ministranten-Arbeitskreises das Schulungswochenende durchführte.
Bamberg. Wie muss das geplante Freihandelsabkommen gestaltet sein, damit auch Entwicklungs- und Schwellenländer davon profitieren können? Diese Frage sei aus seiner Sicht bei den Verhandlungen zu TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) zwischen der EU und den USA zentral, betonte Parlamentarischer Staatssekretär MdB Thomas Silberhorn (CSU) in einem Gespräch mit dem Vorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Bamberg am Montag. Weitere Themen waren der Faire Handel, kritischer Konsum und Nachhaltigkeit sowie die Strategie „U28 – Die Zukunft lacht“.
Ebermannstadt. Es ist kein alltäglicher Anblick. Die Kirche ist bis auf den letzten Platz besetzt. Die überwiegend jungen Besucherinnen und Besucher sitzen in den Bänken und auf dem Boden. Manche sind in die „Unterkirche“, ein Stockwerk tiefer, ausgewichen, wo der Gottesdienst live übertragen wird: Osternachtsliturgie auf Burg Feuerstein bei Ebermannstadt. Höhepunkt der Kar- und Ostertage in dem Jugendhaus, die rund 160 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene seit Gründonnerstag gemeinsam verbracht haben. Motto der diesjährigen Ostertage mit Gottesdiensten und Kursen auf Burg Feuerstein war „Auf gepackten Koffern“.
Bamberg/Zirndorf. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat das Engagement der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter bei der Betreuung von Asylbewerbern gewürdigt. „Ich danke Ihnen, dass Sie auch in schwierigen Situationen und bei großer Belastung immer Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zeigen“, sagte Schick bei einem Besuch der Flüchtlingsaufnahmeeinrichtung am Dienstag in Zirndorf. „Bei allen bürokratischen Zwängen stehen die Menschen mit ihren persönlichen Schicksalen bei Ihnen im Mittelpunkt, auch dann, wenn sie nicht in Deutschland bleiben dürfen und in ihre Heimatländer zurückkehren müssen.“
Steinwiesen (sd) In geselliger Runde Kaffee genießen, Frühstück machen und dabei auch noch Gutes tun – der Coffee Stop und Solibrotverkauf im Kindergarten St. Marien war ein voller Erfolg. Stetig füllten sich die Plätze an den aufgestellten Tischen, Kinder schauten hinein und holten sich eine frische Scheibe Brot und Kaffee duftete durch den schön geschmückten Raum und kleine Leckereien standen zum Verzehr bereit. Es war „Coffee Stop Zeit“ im Kindergarten St. Marien in Steinwiesen.
Bamberg. Schwacher Lichtschein unzähliger Kerzen erhellt den Dom. Menschen zünden Lichter an, sitzen vor dem großen Kreuz, knien vor dem Altar mit dem Allerheiligsten in der Monstranz, sprechen ein stilles Gebet. Musik erklingt, wechselt sich mit besinnlichen Texten ab. So ist Nightfever. Dazu laden das Jugendamt der Erzdiözese und die Diözesanstelle für Berufe der Kirche am 21. März ab 18.30 Uhr in den Bamberger Kaiserdom. Währenddessen ist Parken auf dem Domplatz erlaubt.
Bamberg/Ebermannstadt/Thiès. Patrik Ehrenberger wirft einen kurzen Blick auf sein Handy. „Thiès, 22 Grad, Staub“, verkündet er, was auf seinem Display zu sehen ist. Der 26-Jährige ist einer von 15 TeilnehmerInnen einer vom Jugendhaus Burg Feuerstein bei Ebermannstadt und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) initiierten Begegnungsreise in Bambergs Partnerdiözese Thiès im westafrikanischen Senegal. Im Mittelpunkt der Fahrt vom 09. bis 21. März steht die Vertiefung der Beziehungen zwischen den beiden Bistümern. Außerdem der persönliche Austausch sowie Einblicke in die Lebens- und Glaubenswelten junger Menschen in der jeweils anderen Kultur. Am vergangenen Sonntag fand ein Vorbereitungstreffen für die TeilnehmerInnen auf Burg Feuerstein statt.
Hof. Was bedeutet „Heimat“ für junge Menschen? Eine Frage, die in Zeiten zunehmender Mobilität, aber auch im Hinblick auf zahlreiche Menschen, die derzeit gezwungen sind, aus ihren Heimatländern zu fliehen, eine immer größere Rolle spielt. Das Thema „Heimat(los)“ steht deshalb im Mittelpunkt des diesjährigen Sonntags der Jugend am 26. Juli. Am 1. März stellte das Redaktionsteam die Arbeitshilfe dazu in Hof vor.
Bamberg. Asyl- und Flüchtlingspolitik, digitale Lebenswelten und das geplante Freihandelsabkommen TTIP – die Themen war vielfältig, die Diskussion lebhaft. Auf Einladung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) war Europaabgeordnete Monika Hohlmeier am Samstag nach Bamberg gekommen. Über zwei Stunden tauschten Hohlmeier und die BDKJ-Vorsitzenden Meinungen, Positionen und Forderungen sowohl aus jugend- als auch aus europapolitischer Sicht aus. Trotz unterschiedlicher Perspektiven herrschte weitgehend Konsens hinsichtlich der diskutierten Fragen.
Die Reisemöglichkeit richtet sich besonders an junge Menschen aus der Erzdiözese Bamberg und den entsprechenden evangelischen Dekanaten. Wenn die Kapazitäten es erlauben, können auch Personen außerhalb dieses Bereiches teilnehmen.