Wie gehe ich mit meiner Zeit um? Fülle ich sie gut und sinnvoll aus? Stehe ich oft unter Termindruck oder habe ich genügend Zeit für mich selbst? Mit diesen und anderen Fragen rund um das Motto „ZeitGeist“ setzten sich am Sonntag 50 Kinder und Jugendliche, die in diesem Jahr ihre Firmung hatten, auseinander
Bamberg. Schwacher Lichtschein unzähliger Kerzen erhellt den Dom. Menschen zünden Lichter an, sitzen vor dem großen Kreuz, knien vor dem Altar mit dem Allerheiligsten in der Monstranz, sprechen ein stilles Gebet. Musik erklingt, wechselt sich mit besinnlichen Texten ab. So ist Nightfever. Dazu laden das Jugendamt der Erzdiözese und die Diözesanstelle für Berufe der Kirche am 18. Oktober ab 18.30 Uhr in den Bamberger Kaiserdom. Erzbischof Ludwig Schick zelebriert die Messe und steht anschließend für Gespräch, Beichte und Segen bereit. Während Nightfever ist Parken auf dem Domplatz erlaubt.
Im Oktober 1989 hat Domkapellmeister Werner Pees die Bamberger Mädchenkantorei gegründet. Seitdem haben mehr als 1000 Mädchen im Chor mitgesungen, Gottesdienste gestaltet und Konzerte gegeben. In diesem Jahr feiert der Chor nun sein 25-jähriges Jubiläum.
Bamberg/Viereth. Die Begeisterung für die schönste Nebensache der Welt packte elf Ministranten-Mannschaften der Erzdiözese. Am Tag der Deutschen Einheit spielten sie auf dem Sportplatz des 1. FC 1927 in Viereth in zwei unterschiedlichen Altersklassen um den Gewinn der Diözesanmeisterschaft und somit um die Teilnahme am Bayern-Cup der Ministranten.
Wallenfels (sd) Feierliche Firmung in der Pfarrkirche „St. Thomas“ – Generalvikar Georg Kestel firmt 21 Jugendliche – Sie sagen „Ja“ zur Kirche. Die Firmung – ein weiterer Schritt im religiösen Leben der Jugendlichen der Pfarrei Wallenfels und der Kuratie Neuengrün zusammen mit Wolfersgrün und Schnaid. Ein großer Schritt auf einem Weg, der bereits in der Taufe begonnen hat. Damals haben es die Eltern und Paten übernommen, „Ja“ zu sagen zu Gott, „Ja“ zu sagen stellvertretend für ihre Kinder. Nun bei der Firmung bekräftigen die inzwischen herangewachsenen Jungen und Mädchen ihr Taufversprechen selbst.
„WhatsApp oder SMS?“, „Aufräumen oder Chillen?“, „Knüllen oder Falten?“: Nur einige von vielen Fragen, die beim Jugendforum der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) Bamberg vom 10. bis 12. Oktober beantwortet werden sollen. Bei der Veranstaltung in Vestenbergsgreuth im Landkreis Erlangen-Höchstadt werden Kinder und Jugendliche drei Tage lang über ihre Erwartungen, Wünsche und Vorstellungen diskutieren. Ziel ist es, bestehende Strukturen und Angebote zu hinterfragen und ein neues, aktuelles und modernes Verbandsprofil zu entwickeln.
Johannes Wicht, Kreisjugendleiter der Beamtenbundjugend und Mitglied im Vorstand des Stadtjugendrings Bamberg, überreichte für den Ausbau der Kinderstation im Krankenhaus von Thiès (Senegal) eine Spende in Höhe von 500 Euro an Diözesanjugendpfarrer Detlef Pötzl.
Schaukeln, Klettern, im Sandkasten spielen und viel Platz zum Fahren mit den neuen Fahrzeugen – das war die Vorstellung der Kindergartenkinder für ihren neuen Spielplatz. Nun ist der Traum wahr geworden. Mit einem kleinen Festakt wurden die Außenanlagen der Kindertagesstätte St. Josef im Bildungszentrum der Stadt Wallenfels eingeweiht.
Rom/Bamberg. (bbk) Vor 1000 Jahren zog Bistumsgründer Heinrich II. nach Rom und wurde zum Kaiser gekrönt. Ein Jahrtausend später haben sich mehr als 350 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Erzbistum Bamberg in dieser Woche aufgemacht, um Heinrichs Spuren zu folgen und des Kaiserkrönungsjubiläums zu gedenken. Mit einem Pilgersonderzug des Bayerischen Pilgerbüros starteten sie am Montag in den frühen Morgenstunden in Kronach und machten Station in Bamberg, Forchheim, Erlangen und München, bevor der Weg über Österreich und den Brenner quer durch Italien bis nach Rom führte.
„Ich bin katholisch und das ist gut so!“ – Unser Erzbischof Ludwig Schick hat in einem feierlichen Gottesdienst im Petersdom die Familienwallfahrt offiziell eröffnet. Bereits am frühen morgen des Tag 1 in Rom kamen die Pilgerfamilien in den Dom und hatten so die besondere Gelegenheit, die Stimmung der Kirche außerhalb der quirligen Touristenzeiten auf sich wirken zu lassen. Tag 2 wartete mit dem Höhepunkt der Papstaudienz auf.