Sechzehn Teilnehmer und Teilnehmerinnen einer Projektmanagementschule des Siemens-Learning-Campus veranstalteten für die Kinder der Kindertagesstätte St. Franziskus in Bamberg einen Forschertag. In Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen der Tagesstätte entwarfen die Frauen und Männer ein spannendes und lehrreiches Programm zum Thema "Energie aus Wind". Vermittelt wurde diese Kooperation durch die CariThek.
bamberg. Es gibt Menschen, denen man fast alles erzählt, von denen man denkt, man kenne sie schon ewig, die einfach nur zuhören, im richtigen Moment die richtigen Worte finden, die ihr Gegenüber und seine Anliegen ernst nehmen. Det Hümmer war einer von ihnen. Der langjährige Bildungsreferent, zunächst beim Jugendamt der Erzdiözese im Dekanat Burgebrach, in den letzten zehn Jahren beim Diözesanverband der Kolpingjugend Bamberg, ist am 13. Januar 2014 völlig unerwartet im Alter von 42 Jahren gestorben. Die Fähigkeit, sich in andere Menschen einfühlen zu können, war genauso charakteristisch für ihn wie sein großes Engagement in der Jugendarbeit, seine Offenheit und sein Optimismus.
Am 24. Januar konnten sich interessierte Frauen und Männer einen Ein- und Überblick über die verschiedensten pastoralen und sozialen Berufe innerhalb der Kirche verschaffen. Organisiert wurde diese Veranstaltung vom Team der Diözesanstelle Berufe der Kirche.
Ebermannstadt. „Immer wieder interessant, überraschend und spannend“, „Wenn man davon weiß, echt gut“, „Auf der Suche nach neuen Inhalten und Konzepten“ oder „Es fehlt der Coolness-Faktor“: Auf die Frage, was für sie katholische Jugendarbeit ausmache, hatten die Teilnehmer viele Antworten. Deutlich wurde dabei vor allem, dass es zahlreiche unterschiedliche Facetten der Jugendpastoral gibt. Mit einigen von diesen setzten sich die rund 30 Jugendseelsorger bei der diesjährigen Jugendseelsorgekonferenz vom 20. bis 21. Januar auf Burg Feuerstein auseinander. Das Thema lautete „Lebens- und Glaubenswelten junger Menschen heute. Herausforderungen für die Jugendpastoral“.
Im Rahmen des Projektes „Auftrieb schenken“ überreichte Prof. Dr. Andreas Helmut Grün, stellvertretend für den gemeinnützigen Verein zur Förderung des Gesundheitsmanagements, der integrativen Gruppe des Caritas-Kindergartens St. Elisabeth in Bamberg als Spende ein Spiegelhaus. Das knapp 1400 Euro teure Spiegelhaus diene der Selbstwahrnehmung der Kinder.
Wenn mehrere zehntausende Jugendliche aus allen Herren Ländern sich treffen, unterhalten, austauschen, diskutieren, feiern, gemeinsam beten und singen, ist dies ein großartiges Erlebnis. Diese Gelegenheit bot sich für knapp 30 Jugendliche aus dem Erzbistum Bamberg, die sich der gemeinsamen Fahrt der Katholischen Landvolkbewegung (KLB), der Diözesanstelle Berufe der Kirche und dem Arbeitskreis Ökumenisch Unterwegs (Erzbischöfliches Jugendamt) vom 28.12.2013 bis 01.01.2014 nach Straßburg anschlossen.
Bamberg/Wladimir. Vernetzung, Austausch und gegenseitiges Lernen: Bereits seit 2000 gibt es einen internationalen Jugendaustausch zwischen dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Bamberg und der katholischen Rosenkranzgemeinde in der russischen Stadt Wladimir. Als neuer Kooperationspartner unterstützt nun auch die Staatliche Universität Wladimir das internationale Projekt. Die Verantwortlichen sehen darin die Möglichkeit, die Jugendbegegnung insbesondere im ehrenamtlichen Bereich weiter zu stärken.
Berlin. Deutlicher kann man das Engagement der Sternsinger wohl kaum würdigen. Obwohl Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen ihrer Sportverletzung wahrlich allen Grund gehabt hätte, den traditionellen Sternsingerempfang abzusagen, begrüßte die Regierungschefin am Dienstag auf Krücken 108 kleine und große Könige aus allen 27 deutschen Diözesen im Bundeskanzleramt in Berlin, unter ihnen auch eine Gruppe aus dem Erzbistum Bamberg. „Ihr bringt Segen und ihr seid ein Segen für die Welt“, machte die Bundeskanzlerin deutlich. Und die Sternsinger hatten diesmal nicht nur ihren Segensspruch dabei, sondern auch zahlreiche Genesungswünsche für die Gastgeberin, die sie stellvertretend für die zahlreichen Mädchen und Jungen übermittelten, die in diesen Tagen überall in Deutschland in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige zu den Menschen unterwegs sind.
Kulmbach. „Wir wollen Segen bringen und Segen sein.“ Strahlend funkelt Ramonas goldene Krone, kostbar mutet ihr buntes Gewand an. Mit ihren Freundinnen Selina, Lea und Sophie schreibt die Elfjährige auf einen Fußabdruck aus Papier, was ihr zum Thema „Flucht“ einfällt. Dann heftet sie ihn auf ein Banner zu unzähligen anderen. Jenes überdimensionale Banner hinterlässt Spuren: In Kulmbach und der Welt. Begleitet von über 700 Kindern und Jugendlichen und Erzbischof Dr. Ludwig Schick wurde es am Montag durch die Innenstadt von „Sankt Hedwig“ zu „Unsere Liebe Frau“ getragen. Könige mit funkelnden Kronen, prächtigen Gewändern und leuchtenden Sternen waren aus der gesamten Erzdiözese zur Diözesanen Eröffnung der 56. Aktion Dreikönigssingen nach Kulmbach geströmt.
Bamberg/Kulmbach. (bbk) Rund 6000 Sternsinger aus dem Erzbistum Bamberg sind wieder unterwegs und machen auf das Schicksal von Flüchtlingskindern in der ganzen Welt aufmerksam. Erzbischof Ludwig Schick entsandte die 385 Gruppen, die in diesem Jahr in den Gewändern der Heiligen drei Könige unter dem Motto „Segen bringen. Segen sein! Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit“ von Haus zu Haus ziehen.