Bamberg. „Uns geht es nicht nur um finanzielle Unterstützung, sondern auch darum, Kinder und Jugendliche ideell zu begleiten“, fasst Prof. Günther Goth, Mitglied des Stiftungsbeirates, das Hauptanliegen der Stiftung „Option für die Jugend – Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft“ zusammen. Bereits seit 2007 fördert diese nicht nur ausgewählte Projekte der katholischen Jugend(verbands)arbeit im Erzbistum Bamberg, sondern auch den Dialog zwischen den Generationen. Das Besondere: Die Mitglieder des Stiftungsbeirates waren früher selbst alle in der kirchlichen Jugendarbeit aktiv.
Der Dienst als Ministrant in der katholischen Kirche ist ein besonderer. Kinder und Jugendliche übernehmen dabei einen festen Teil in der Liturgie der Gottesdienste. Und sie dienen mit ihrem Engagement nicht nur dem Pfarrer bei der heiligen Messe, sondern stehen stellvertretend für die gesamte Pfarrgemeinde. Der Ministrantendienst findet aber nicht nur am Altar statt. Den Rahmen bildet eine wertvolle Jugendarbeit, die von den Gruppenleitern durchgeführt wird.
Vom Musikgarten für Kleinkinder über die Jugendchöre hin zum Erwachsenenchor zählt die Bamberger Dommusik weit über 300 Mitglieder; zusammen absolvieren die Sängerinnen und Sänger 50 bis 60 Einsätze pro Jahr. Das klingt nach viel, ist viel – und doch sind die Kinder und Jugendlichen mit Begeisterung bei der Sache. Anlass zur Sorge geben lediglich die seit einigen Jahren schwankenden Nachwuchszahlen.
Ebermannstadt. Jetzt steht es fest: Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Bamberg beteiligt sich als Kooperationspartner an der Initiative und Kampagne des Diözesanrats „Faires Erzbistum – Nachhaltiger Lebensstil“. Beschlossen wurde das mit großer Mehrheit auf der BDKJ-Diözesanversammlung am 23. November im Jugendhaus Burg Feuerstein in Ebermannstadt. Die Delegierten setzten sich außerdem mit der jugendpolitischen Aktion „Durchgesetzt!“, dem Projekt Jugendkirche sowie der Fertigstellung des so genannten Verbandskoffers auseinander. Auch Wahlen standen auf dem Programm.
Erlangen. Helle Fußböden, eine freundliche Küche und moderne Möbel: Nach mehrwöchiger Renovierung konnten die Büroräume des Erzbischöflichen Jugendamtes (EJA) und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Erlangen Mitte November neu eingeweiht werden.
Bamberg/Rothmannsthal. Die Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten stärken, notwendige Veränderungen anregen und praktische Tipps mit auf den Weg geben: Das waren die Hauptziele des Motivations- und Methodenseminars „Ich schaff das!“, welches das Referat Schülerseelsorge des Erzbischöflichen Jugendamtes, der BDKJ Bamberg und das Eichendorff-Gymnasium Mitte Oktober erstmals anboten. 16 Schülerinnen der achten bis elften Klasse verbrachten drei Tage in Rothmannsthal im Landkreis Lichtenfels, um sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie sie schulische Probleme lösen und selbst gesteckte Ziele besser erreichen können. Vergangene Woche stellten die Verantwortlichen den Eltern der Teilnehmerinnen die Ergebnisse vor.
Nun war es soweit! 50 Jugendliche aus Bubenreuth und Möhrendorf erhielten vor kurzem das Sakrament der Firmung in unserer Kirche Maria Heimsuchung.
Bamberg. Von gemeinsamen Fahrten zu internationalen Jugendtreffen nach Taizé über die „Nacht der Lichter“ im Bamberger Dom bis hin zu Ökumenischen Kirchentagen: Bereits seit zehn Jahren engagieren sich Vertreter der katholischen und evangelischen Jugendarbeit im Arbeitskreis „ökumenisch unterwegs“ für gemeinsame Projekte. Im Rahmen der „Nacht der Lichter“ würdigten Diözesanjugendpfarrer Detlef Pötzl und Dekan Otfried Sperl deren Verdienste. Als Zeichen der Anerkennung überreichte Pötzl zudem eine Urkunde im Namen von Erzbischof Ludwig Schick.
Seit 2008 bemüht sich der Diözesan-Caritasverband, für die Caritas-Kindertagesstätten St. Elisabeth in Bamberg einen Ersatzneubau zu errichten. Inzwischen liegen alle Voraussetzungen vor. Was immer noch fehlt, ist jedoch die Fördermittelzusage der Stadt Bamberg. Eine Teilsumme von 500.000 Euro, die vom Jugendamt der Stadt für 2014 beantragt war, wurde aus dem Haushaltsentwurf wieder gestrichen. Daher führte Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein (zusammen mit weiteren Caritas-Vertretern) Bamberger Stadträten bei zwei Ortsbesichtigungen vor Augen, wie dringend die Einrichtung saniert werden muss.
Bamberg. Meditative Gesänge aus Taizé, eine einzigartige Atmosphäre mit vielen Lichtern und Kerzen, Bibeltexte und besinnliche Gebete standen im Mittelpunkt der „Nacht der Lichter“ am vergangenen Freitag. Mehr als 700 Besucher waren in den bis auf den letzten Platz voll besetzten Bamberger Dom gekommen, um mit in die Gesänge einzustimmen, zur Ruhe zu kommen und dem persönlichen Gebet Raum zu geben.